So Fresh And So Clean – Mentaler und körperlicher Frühjahrsputz

Die Devise des Frühlings lautet: Zuerst einmal ordentlich durchputzen und dann Träume säen und manifestieren.

Die Blümchen sprießen, die Vöglein zwitschern – alles blüht und erwacht zu neuem Leben. Nach der Rückzugs-YIN-Zeit des Winters steigt im Frühling die YANG-Energie wieder auf. Wir gehen in dieser Zeit wieder mehr ins Außen, in die Aktivität. Der Frühling lädt uns ein, es ihm gleichzutun und wieder neu aufzublühen. Körper & Geist müssen sich hier aber erst neu ausrichten und an diese Jahreszeit anpassen. Ist dieser Übergang zu schnell und unachtsam, kann es zu Dysbalancen kommen wie Verstimmungen, Allergien, usw. Also ist Zeit für einen Frühjahrsputz! Altes loslassen und Platz schaffen für Neues.

Der Frühling ist dem Element RAUM zugeordnet. Es steht für Anfang und Neubeginn. Unser Spirit wird erweckt – unsere Visionen und Träume und unser Lebensplan wollen jetzt Platz bekommen.

Ohh-Organe: Leber und Gallenblase

Die dem Raum zugeordnet Organe sind die Leber und die Gallenblase. Der Lebermeridian steht für Kraft und Anpassungsfähigkeit, für kreatives Gestalten, Mut und für Planen.

Die Leber ist das Speicherorgan für unser Blut. Haben wir Dauerstress, schädigt das Blut und Leber – der Blutfluss stagniert, wir bekommen brüchige Fingernägel, unsere Bänder trocknen aus und unsere Muskeln verspannen sich. Auch Probleme mit der Verdauung, Kopfschmerzen oder Übelkeit können entstehen. Auf emotionaler Ebene äußert sich eine Leber-Dysbalance durch Aggressionen und Wut, Unzufriedenheit, Antriebsschwache. Wir können dann nicht mehr flexibel auf die Anforderungen des Lebens reagieren, sind chaotisch, phantasielos und unentschlossen.

Der Gallenblasenmeridian unterstützt uns, Entscheidungen zu treffen und umzusetzen. Ist die Gallenblasenenergie in Dysbalance, spüren wir nicht, wann wir aktiv werden sollen und wann wir Ruhephasen einlegen müssen. Wir unterliegen entweder einem Kontrollzwang mit vielen Strukturen und Regeln oder wir übertreten diese ständig, wir befinden uns in der Polarität von Freiheit und Kampf, wir haben Allmachtsgefühle oder die Angst zu versagen. Körperliche Dysbsalance kann sich in Schläfenmigräne, Gallensteinen, Schulter- oder Hüftproblemen, Ischiasbeschwerden, Diabetes oder Zahnfleischbluten äußern. Ist die Gallen-Energie in Balance, können wir Entwicklungsschritte im eigenen Tempo gehen und vertrauensvoll unser Potential entwickeln. Wir haben ein tiefes Vertrauen, dass sich die Dinge für uns so entwickeln, wie es für uns dienlich ist. Wir erkennen unsere Grenzen, berücksichtigen diese und können sie nach reiflicher Überlegung auch überschreiten. Wir fühlen uns stark, motiviert und haben eine aufrichtige Ausstrahlung.

Was also tun um die Leber-Gallen-Energie in Balance zu bringen? Hier einige Frühjahrsputz-Tipps:

Mental-Putz: das Wasserfall Ritual 

Dieses Reinigungsritual kann dir helfen, deinen mentalen Ballast einfach aus dir hinaus zu spülen! Schließe die Augen und stelle dir vor, du sitzt unter einem Wasserfall. Das Wasser hat eine für dich angenehme Temperatur, du spürst das Fließen und Prickeln auf deiner Haut, hörst das Rauschen. Das Wasser fließt um dich und auch in dich und spült alles hinaus, was dir nicht gut tut. Es durchspült Leber und Gallenblase und alle anderen Organe. Ablagerungen werden abtransportiert. Alles fließt hinaus, was nicht zu dir gehört, bis du ganz rein, frisch und klar bist. Alles heilt…

Durchputz-Yoga

Twist and shout! Alles Twists sprechen den Lebermeridian an und massieren die inneren Organe. Alle Side-Stretches aktivieren und balancieren den Gallenblasenmeridian. Kreativer Freestyle-Flow, freies Tanzen, Malen, Schreiben… Alle kreativen und spontanen Aktionen bringen die Leberenergie ins Fließen!

Grünes Energie-Essen

Es grünt so grün! Grün ist die Farbe des Frühlings. Nicht umsonst boomen jetzt die grünen Smoothies ;) Grünes Essen unterstützt die Leber und bringt frische Energie: Kräuter, Bärlauch, Kresse und Löwenzahn sowie grüne Gemüsearten. Anregend wirken auch Sprossen und leicht scharfe Gemüse wie Radieschen, Rettich und Kohlrabi. Saure Speisen entspannen die Leber und helfen ihr Fett abzubauen (Zitrone, Essig). Um die Leber bei ihrer Aufgabe, den Qi-fluss beweglich zu halten, zu unterstützen, sollte die Kost im Frühling leicht verdaulich sein.

Wenn du tiefer in das Thema einsteigen willst, komm zu meinem „My SPACE is my Castle – gestalte dein Leben!“ Workshop! Hier kannst du dich einen ganzen Tag mental und körperlich durchputzen und deiner Kreativität freien Lauf lassen!

Namaste und happy putzing ;)
Eure Iris

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An alle YogiNis und Yoga-Lehrende: Vergesst nicht euren Auftrag

Wie oft werde ich gefragt: Welchen Yoga-Stil unterrichtest du? Dann sage ich: Iris-Yoga :) Eine Mischung aus all Konzepten wunderbarer LehrerInnen, darunter auch Mutter Natur, und meiner eigenen Lebenserfahrung.

Immer wieder höre ich, dass Yogis und Yoginis nicht genau wissen, welcher Stil jetzt wohl besser ist oder ganz strikt nur eine Theorie verfolgen und sich somit von einem Gedankengefängnis ins nächste begeben. Dogmatisch – praktisch – gut.

Ein Tipp und irgendwie auch eine Bitte an alle begeisterten YogiNis und Yoga LehrerInnen: In mitten der vielen Stile und Konzepte vergesst nicht die Essenz. Worum geht es wirklich? Um fancy Posen wie auf Yogamagazinen? Um einen alternativen, sehr trendigen Lebensstil inklusive Superfood und grünen Smoothies?

Als Yoga Lehrende haben wir alle eine Auftrag. DSC_0182Dieser kann für jeden von uns ganz unterschiedlich sein. Was willst DU der Welt hinterlassen? Wie willst du (mit oder ohne Yoga) die Menschen und die Welt bereichern? Was ist es, das dich ausmacht? Wie kannst du deine innere Sonne zum Strahlen bringen und auf deine einzigartige Weise dein Licht hinaus in die Welt strahlen? Und das bedeutet mehr als zu wissen, als die korrekte anatomische Ausrichtung im Krieger 2 ;)

Es gibt viele Zugänge zum wahren Selbst. Es gibt kein richtig und falsch, aber für jeden ist etwas anderes stimmig.

Ich möchte mit meinem Yoga Menschen begleiten, FREI zu werden. Frei von Ängsten, alten Verletzungen, hinderlichen Gedanken- und Verhaltensmustern. Frei von Blockaden – körperlich und mental. Sind wir frei von all diesen dunklen Wolken, kann unsere innere Sonne wieder scheinen. Dann sind wir frei, unser wahres Wesen, unsere Seele und unseren Herzenswunsch und Lebensauftrag zu erkennen.

In der Essenz unseres Seins ist alles da, was wir brauchen. Alle Ressourcen, alle Weisheit, alle Antworten stecken in uns selbst. Sind wir in Verbindung damit, spüren wir, was uns gut tut, wer uns gut tut, was unser Körper braucht um gesund zu sein.

Wir finden zurück zu unserer eigenen NATUR, unserer Resonanz, die im Einklang mit der Natur um uns ist. Leben wir all das, fühlen wir uns in unserem Körper und in unserem Umfeld zuhause, wir empfinden unser Leben als sinn- und lustvoll, fühlen uns frei und geborgen, sind gesund und sprühen vor Lebensfreude!

All das ist lernbar! All das ist spürbar! Es gibt konkrete Schritte, wie jeder ganz SICH SELBST erkennt und mit anderen leben kann! Yoga ist mehr als Turnen auf der Matte. Yoga ist LEBEN!

Mein Ziel ist, Menschen zu helfen, ihr inneres LICHT wieder zu spüren und hier auf der Erde im Miteinander zu leben.

Ja, es mag für manche kitschig klingen, aber ich bin für den Weltfrieden! Für mehr Liebe, Licht und glitzernden Feenstaub auf der Erde!

Bäm, Amen und OM :)

Eure Iris

Einmal fliegen, bitte! Was wir im Acro Yoga über uns lernen können

„Die wahren Probleme entstehen im Miteinander.“ Sagte einmal jemand zu mir. „True that“, sage ich. Gut lässt sich das auch in Yogastudios beobachten: Jeder macht es sich auf der eigenen Matte gemütlich, die er/sie wahrscheinlich auch die ganze Yogaeinheit nicht verlässt. Jeder bleibt ganz für sich. Was wir hier lernen können, ist uns zu spüren, zu uns zu kommen, zur Ruhe zu kommen. Was wir hier meist nicht lernen ist Nähe, Miteinander, Beziehung. Partneryogaübungen? Nein, danke! Nur nicht jemand anderen zu nahe kommen! Ich bin hier, um zu mir zu finden. Was aber, wenn ich sage: Wirklich zu DIR findest du IM Miteinander!acroplay

Die eigene Mitte auf der eigenen Matte zu finden, gelingt den meisten nach einiger Zeit recht gut. Die wahre Kunst besteht aber darin, diesen guten inneren Zustand auch im Miteinander halten zu können und den Balanceakt zwischen eigenen und fremden Bedürfnissen zu meistern. Kaum kommst du glücklich und entspannt von Yoga nach Hause und dein/e PartnerIn Eltern / Kinder sagen etwas, was dich sofort wieder auf die Palme bringt. „Danke, jetzt war ich gerade so schön entspannt und dann ruinierst du es wieder.“ Tja, die wahren Probleme entstehen eben im Miteinander… :)

Yoga ist mehr. Für ein glückliches, erfülltes Dasein ist also beides notwendig: Ganz für sich sein, die eigenen Bedürfnisse spüren UND mit anderen leicht und fröhlich kommunizieren, mit anderen glücklich sein zu können.

Und genau das ist einer der Gründe, warum ich Acro Yoga so liebe. Hier lernt man Miteinander, Vertrauen, sich fallen lassen, auf einander eingehen. Man lernt Beziehung. Zu sich selbst UND zu anderen. Und das Schöne daran: Dies lernt man nicht durch ernstes ausdiskutieren, sondern spielerisch mit Leichtigkeit und vieeeel Spaß! Man lernt ganz konzentriert im Hier und Jetzt bei sich zu sein und gleichzeitig in ständiger Kommunikation mit dem anderen. Und man spielt und probiert aus, alles Mögliche. Es gibt nichts zu verlieren. Außer alte, festgefahrene Verhaltensmuster. Dafür gewinnt man neue, leichtere, befreiendere Perspektiven. Es gibt keine Vorschriften außer unsere eigenen. Man kann spielerisch die eigenen Grenzen entdecken – manchmal auch erweitern – und Ängste überwinden.

Hier ist Platz, sich selbst und das Miteinander spielerisch zu erkunden, wieder wie neugierige Kinder zu werden. So schaffen wir FREIRAUM für Kreativität und Spaß! Wie oft erlauben wir uns das im Alltag?

Acro Yoga bedeutet für mich Spaß, Freiheit, Lebendigkeit und pure Lebensfreude :)
Ich lege euch ans Herz, egal ob mit Acro Yoga oder sonst wie: Traut euch über den eigenen Mattenrand zu schauen und zu fühlen! Einmal fliegen, bitte! :)

Yoga für Nepal 07.05.

Yoga_for_Good_hellGruenYoga für Nepal – Yoga Charity Stunde am 07.05.2015 um 18:00-19:30 Uhr.

Weil wir etwas tun müssen. Yoga der Tat – gemeinsam helfen! Wir senden unsere Liebe an alle, die sie brauchen. Mit Meditation, Bewegung und in monetärer Form.

Teilnahmegebühr: EUR 10,- gerne auch mehr!
Die gesamten Einnahmen und weitere Spenden gehen an das Österreichische Rote Kreuz – für Erdbebenbetroffene in Nepal.

Bitte um Anmeldung an iris_enz@hotmail.com. Danke!

Ich freue mich auf euch!

Veranstaltungsort:
Iris Enz Yoga
Dreifaltigkeitsstraße 84
7000 Eisenstadt

Back to the future – Happy Hips & Backbends

Wir sind eine Sessel-Sitz-Gesellschaft. Aber fühlt sich das für euch nicht auch manchmal ganz unnatürlich an? Rücken, Nacken, Schultern fangen mit der Zeit an zu schmerzen und man fühlt sich wie eingerostet. Bewegung ist leider immer mehr Mangelware und so verkümmern Muskeln und es treten Verspannungen auf.

Diese Verspannungen in der Muskulatur bewirken Bewegungseinschränkungen in der Hüfte, den Beinen und auch in der Wirbelsäule und können zu Rücken- und Kniebeschwerden und Haltungsschäden führen. Verursacht werden diese durch die Lendenwirbelsäule, die versucht Fehlhaltungen auszugleichen. Ohne ein offenes Becken ist eine vollständige Dehnung der Wirbelsäule nicht möglich und auch viele fortgeschrittene Yoga-Übungen. Mit speziellen Yoga-Übungen können Hüfte und Rücken entspannt, gedehnt und gestärkt werden. Gleichzeitig wird auch die Durchblutung der Beckenorgane und die Beckenbodenmuskulatur angeregt und dadurch deren Vitalität erhöht. Durch das dehnen und öffnen der Hüfte werden abgespeicherte Spannungen und Gefühle freigesetzt. Energetische Themen dieses Bereichs (Muladhara-Chakra) sind Urvertrauen, Lebenskraft, Kreativität und Sinnlichkeit :) Diese kommen durch hüftöffnende Asanas wieder in Fluss und Balance.

Auch Rückbeugen bewirken einen gesunden Rücken und lösen Blockaden.P1080119_klein Rückbeugen sind eine Quelle von Energie, Inspiration und Emotionen. Sie erzeugen Beweglichkeit, Dehnbarkeit und Kraft. Rückbeugen lassen uns freier und tiefer durchatmen und verbessern die Belüftung der oberen Lungenspitzen. Die Sauerstoffversorgung des Körpers wird verbessert und eine intensive Rückbeugenpraxis wirkt wie ein Wachmacher. Die Thymusdrüse und somit das Immunsystem wird stimuliert, die Bauch- und Beckenorgane werden massiert, und die unterstützende Muskulatur der Wirbelsäule, der Oberschenkel, der Schultern und der Arme wird gestärkt. Rückbeugen bauen gleichzeitig eine außergewöhnliche Stabilität und Flexibilität auf.

Wir öffnen und dehnen unsere Vorderseite – das bringt uns gedanklich in die Zukunft. Rückbeugen erfordern deswegen Mut, Klarheit und Abenteuerlust. Blockaden und Angst verwandelt sich in Freiheit, Freude und Selbstvertrauen. Die Öffnung des Brustkorbs unterstützt uns darin, sorgen- und angstfrei in die Zukunft zu schauen und mutig voranzugehen. Im Konzept der Chakras verkörpert das Herzchakra (Anahata-Chakra) unsere Fähigkeit, Personen zu verzeihen oder zu vergeben. Dieses Energierad wird durch Rückbeugen stark stimuliert.

Open your hips and bend back and your heart will open <3

Workshop zu diesem Thema hier

3 things I’ve learned by practicing with David Swenson

60 YogiNis, 2 cm Mattenabstand, 40 C°, 90% Luftfeuchtigkeit. Klingt nach Indien, passierte aber in Wien – und das mitten im Dezember. Grund dafür: Die Ashtanga-Koryphäe David Swenson zu Gast in der Yogamelange. Dachte ich mir anfangs noch „na servas“, wurde mir bald klar, warum dieser Andrang. Ich erlebte die lustigsten 3 Tage Ashtanga meines Lebens! David Swenson füllte den Raum mit seinen herzlichen Präsenz und jahrelanger Erfahrung verpackt in witzigen Geschichten. Er ist der beste Pattabhi Jois Imitator, den ich je gesehen habe!

Mitgenommen habe ich außer Muskelkater und purer Lebensfreude vor allem 3 Dinge, die ich gerne mit euch teilen möchte:Foto (4)

  1. Don´t take yourself and your practice too serious

Praktiziere Yoga mit Fokus, aber nicht verbissen. Entgegen dem Glauben vieler meinte er, “Ashtanga Yoga doesn´t include injury.” (S)eine Definition von Asana ist: komfortabel gehaltene Position. Geh nur zu 85-90% in die Position, gehst du 100% ist die Gefahr viel größer, dass du vielleicht 1% weiter gehst und dich verletzt. Finde deinen „happy place“, den Raum in der Position, wo du dich wohlfühlst, EGAL was dein Mattennachbar macht! Yoga sollte Prana (=Lebensenergie) steigern und nicht Schmerzen verursachen, die die Lebensenergie mindern.

Ob du jemals deine Zehen greifen oder die Krähe 3min halten konntest, wird am Ende des Tages niemanden interessieren. An dein warmes Lächeln wird sich aber jeder erinnern :)

  1. Breathe

Das Erste und das Letzte, was wir in unserem Leben machen, ist Atmen. Ohne den Fokus auf die Atmung wäre Yoga nicht Yoga, es wäre Gymnastik. „The real Yoga is what we cannot see. It is what we feel.” Wir süren und durch unsere Atmung. Sie gibt uns Kraft und führt uns wie ein roter Faden von einer Position zur nächsten. Außerdem besitzt sie die Fähigkeit, unser Gedankenkarussell zu stoppen und Stille einkehren zu lassen. „If we can control our breath we can control our mind.“

Der Atem verbindet uns alle. Faszinierend wie powervoll es ist, wenn 60 Leute gemeinsam den Sonnengruß machen – im Rhythmus des Rauschens ihrer Atmung :D

  1. Activate where necessary, relax where possible

Viel zu viele Muskeln haben wir oft angespannt. In der Asanapraxis und im Alltag. Davids Vorschlag: Nehmt euch Katzen zum Vorbild! Sie machen alles mit dem minimalsten Aufwand, der notwendig ist. Bei jedem Schritt lässt die Muskulatur des Beines, das sie gerade nicht brauchen, sofort vollkommen locker. Praktisches Beispiel beim Springen in den Vinyasas: Schwing dein Becken hoch, lass die Beine locker! Sie brauchen nicht höher als 20-30cm über dem Boden sein. So wird graziles, leises Springen möglich :)

Neben den ganzen lehrreichen Dingen über Asanas hatten wir auch eine inspirierende Philosophie-Einheit über den  8-gliedrigen Pfad des Yoga (Ashtanga Yoga). Resümee hierzu:

“A Yogi is a person, that leaves a place a little nicer than it was before.”

Go for it!! :)

I had a dream… styles of Yoga united

„Und welchen Yoga machst du?” Wie oft habe ich diese Frage schon gehört… Es scheint, als sei das einer der wichtigsten Dinge, die man von einem/r YogiNi wissen will, noch bevor man sich nach Name oder Wohlbefinden erkundigt. In letzter Zeit lächle ich und sage als Antwort: „Iris Yoga“. Und das ist es tatsächlich: Ich praktiziere simpel YOGA. Und zwar so, dass es für MICH gut ist, für meinen Körper, meinen Geist, mein jeweiliges BefindIMG_4079en, manchmal Flow, manchmal Restorative, manchmal Elemente der Sivananda Tradition, manchmal mehr Ashtanga, manchmal Anusara, manchmal Forrest… Aber den Wald sehen manche vor lauter Bäumen nicht mehr und vergessen darüber hinaus neben den 1000 unterschiedlichen Stilen das Leben des Dharma (Naturgesetze, universelle Prinzipien) abseits der Yogamatte.

„Welcher Yogastil passt zu dir?“ Hieß es kürzlich in einer Schlagzeile einer Zeitschrift. Ich sage: DEIN Stil passt zu dir. Deine Konstitution aus Körper, Geist & Seele ist einzigartig, also wird für dich ein Asana (Körperposition) passen, das deinem Matten-Nachbarn möglicherweise in der Form gerade gar nicht tut gut. Und das mag am nächsten Tag vielleicht genau umgekehrt sein! Eigentlich gibt es so viele Yogsstile wie Menschen auf der Welt. Nicht nur sind wir alle so verschieden und vielfältig (und das ist das Wunderbare :) sondern tut uns je nach Zyklus, Stimmung, Lebensphase, etc. eine andere Yogapraxis gut. Das mag manchmal Asanapraxis (Körperübungen) sein, manchmal Pranayama (Atemübungen), oder das Leben von Bhakti (Liebe, Hingabe), Ahimsa (Freundlichkeit, Rücksichtnahme) und Satya (Wahrhaftigkeit) im Alltag.

Deswegen lege ich dir ans Herz: Höre auf deine innere Stimme, auf dein Herz. Nimm dir den Freiraum, in der Asanapraxis die Bewegungen zu machen, die sich stimmig anfühlen, ob mit oder ohne LehrerIn. Experimentiere mit deinen Grenzen – achtsam, mit viel Liebe und einem Lächeln im Gesicht :)

Erwecke deinen eigenen inneren Yoga Guru! You got it all!!

Namasté,
Eure Iris